Als pädagogischer Fachbegriff bedeutet Evaluation gemäß der Definition von J. Reischmann „das Erfassen und Bewerten von Prozessen und Ergebnissen zur Wirkungskontrolle, Steuerung und Reflexion im Bildungsbereich.“
Im Qualitästzirkel ist die Evaluation zur Feststellung von Zwischen- und Endergebnissen sowohl innerhalb als auch am Ende eines Evalualtionszyklus angesiedelt.
In unserer Schule findet Evaluation in mehrfacher Hinsicht statt.
Externe Evaluation:
Hierunter fallen alle Maßnahmen die zur Feststellung der schulischen Qualität von außen an die Schule herangetragen werden.
Mit dem AQS-Besuch an der GHS Flomborn im Jahr 2008 hat ein wesentlicher Baustein externer Evaluation bereits stattgefunden. Die Schule wurde auf allen Ebenen gründlich durchleuchtet und ein umfangreicher Bericht angefertigt. Befragungen von Lehrern, Eltern und Schülern sowie Unterrichtsmitschauen und Interviews durch das Evaluationsteam dienten als Grundlage. Dieser Bericht wurde mit allen schulischen Gremien, auch mit dem Schulelternbeirat erörtert. Konses war, dass die Schulgemeinschaft mit der vor Ort geleisteten Arbeit zufrieden sein kann. Das genannte Entwicklungsfeld ist in die Formulierung des aktuellen Entwicklungsschwerpunktes eingeflossen.
Freilich stellt sich die Frage, warum eine Schule besucht wurde, deren Trennung zum Zeitpunkt des Besuchs bereits beschlossene Sache war und ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, die aus dem alten Systen enstandenen neuen Schulen zu besuchen. Der Zeitpunkt des Besuch wird durch die AQS initiiert.
Im weiteren Sinne sind die VERA-Vergleichsarbeiten ebenfalls Evaluationsmaßnahmen, da sie Rückschlüsse auf den Leistungsstand der Klasse im schulischen und landesweiten Vergleich erlauben.
Interne Evaluation:
Die Entwicklungsschwerpunkte der schulischen Qualitätsarbeit werden in einer Zielvereinbarung mit der ADD festgelegt. Dieser Entwicklungsschwerpunkt muss spezifisch evaluiert werden.
Wir tun dies auf verschiedene Art und Weise:
-halbjährliche Schülerbefragung mittels eines eigens entwickelten Fragebogens, der sich konkret auf den vereinbarten Aktionsplan bezieht
- Regelmäßige Beratungen über die erzielten Fortschritte auf Dienstbesprechungen und Konferenzen
- gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte im Unterricht

